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Be Human
Für ein nachhaltiges Afrika

CHeNuP Projekt in Uganda

Crowd Funding

CHeNuP

Problemstellung:

Die neueste bevölkerungsstatistische Gesundheitsumfrage in Uganda „Uganda Demographic Health Surveys "(UDHS) zeigt, dass Ernährungsmaßstäbe für kleine Kinder und ihre Mütter sich nicht viel in den letzten 15 Jahren verbessert haben, manche darunter weisen eher eine verschlechternde Tendenz auf. Zum Beispiel waren 1995 in Uganda 45% der Kinder unter 5 Jahre zu klein für ihr Alter; 10 Jahre später ging diese Verbreitung von zu kleinen 5-jährigen auf 39 % zurück (UDHS,2006)..

Kleinwuchs ist ein Hinweis auf chronische Unterernährung bei Kindern; die Verbreitungsrate über 39 % von Kleinwuchs bedeutet dass ungefähr 2,3 Millionen kleine Kinder in Uganda unterernährt sind. Viele der Ernährungsprobleme, die Frauen und Kinder in Uganda erfahren sind oft nicht sichtbar. Das Nichtvorhandensein eines Kinderspielplatzes bringt die Kinder dazu mit allem, das sie draußen finden, zu spielen oft mit gefährlichen Substanzen und Reptilien auf Kosten ihres Lebens. Die meisten Kinder spielen Spiele im Sitzen, ohne sportliche Aktivitäten und profitieren somit nicht von Aktivitäten, bei denen die Psychomotorik gefördert wird, die wiederum ihre Lernerfahrungen vergrößert wird. Dazu kommen noch durch Wasser übertragene Krankheiten, welche weit verbreitet in den Gemeinden sind aufgrund des Mangels an sauberes Trinkwasser. Das nahliegendste Wasserquelle ist für einen Radius von 4 Kilometern weit und wird von Lehrerpersonal, Kindern und den umliegenden Dorfbewohnern benutzt. Um lange Schlangen und Strecken wegen dem Wasser zu vermeiden gehen die meisten Dorfbewohner nur zur nächstgelegenen Wasserquelle, meist ein selbst handgegrabene Brunnen neben einem dreckigen Sumpf.

Es gibt zwei unmittelbare Ursachen für die Unterernährung bei Kindern in Uganda: unangemessene Nahrungsaufnahme wegen schlechter Ernährung während dem Stillen sowie im Kleinkindalter und dem hohen Erkrankungsrisiko durch Malaria, Durchfallerkrankungen und akuten Atemwegsinfekten. Es gibt drei größere tieferliegende Ursachen für die Fehlernährung und dem hohen Krankheitsrisiko: mangelnde Ernährungssicherheit im Haushalt (hauptsächlich auf den schlechten Zugang zu Lebensmitteln zurückzuführen, die eine abwechslungsreiche Ernährung ermöglichen würden); unangemessene Mütter- und Kinderbetreuung; schlechter Zugang zu medizinischer Versorgung und einem gesunden Umfeld. Obwohl falschen Wahrnehmung und das Verständnis für die Bedeutung der Spielplätze in den Gemeinden sowie Kinder psychische und physische Gesundheit ist die Hauptursache von Spielknappheit in den ausgewählten Gemeinden, die meisten Dorfbewohner denken, es ist der Mangel an geeigneten Mitteln, die das Problem verursacht .

CHeNuP wird danach streben die Menschen in diesen Dörfern darüber zu lehren, welche Lebensmittelarten in den Haushalten vorwiegend konsumiert werden sollten, die entsprechend reich an Mikronährstoffen sind. Mithilfe dieser Beratungsveranstaltungen sollen Sachverhalte und Bedingungen angesprochen werden, die sowohl zu einer unangemessenen Ernährungsweise und zu einem höheren Erkrankungsrisiko bei Kindern führen. Tatsächlich nämlich, in viel zu vielen Fällen, leben Kinder in einem gesundheitsgefährdendem Umfeld, ohne Zugang zu Toiletten und anderen sanitären Einrichtungen, ohne zuverlässige und sichere Wasserversorgung, ohne effiziente Gesundheitseinrichtungen und Gesundheitsdienste einschließlich Ernährungsdienste wie etwa Nahrungsergänzung durch Spurenelemente und Ernährungsberatung und – bildung. Laut der UN Konvention der Kinderrechte, Artikel 31- „ haben Kinder das Recht sich zu entspannen und zu spielen und an einem breiten Angebot kultureller, künstlerischen und anderen Freizeitaktivitäten teilzunehmen“ (http://www.unicef.org/crc/files/Rights_overview.pdf) . Die Spielerei von Kindern beinhaltet entdecken, kernen, kreieren und Inspiration, das wiederum die ganzheitliche Entwicklung eines Kindes ausmacht: körperlich, emotional, kognitiv und gesellschaftlich. . Indem ein Umfeld geboten wird, in welchem strukturiertes Spielen gefördert werden Kinder dazu animiert für selbständig zu denken und erlangen somit essentielle Fähigkeiten für Konfliktlösungen, die oft im Klassenzimmer benötigt werden, aber fehlen. (http://www.eastafricanplaygrounds.org/)

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